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BURG BODENSTEIN
Die Burg wurde sofort im Kernbereich wieder aufgebaut und bald ein Zentrum der lutherischen Reformation und Zentrum des Widerstandes gegen die Rekatholisierung des Mainzer Erzstiftes. Am 24. November 1573 bekam der Erzbischof Daniel Brendel von Homburg, die Burg und Gericht (5 Dörfer) von den Grafen Volkmar von Honstein als Obereigentum vorbehaltlich des freien Bekenntnisses zur Augsburger Konfession. Bis ins Jahr 1692 wurden alle evtl. Ansprüche Braunschweigs endgültig abgewiesen. Die Wintzingeröder waren die Gewinner und besaßen die Burg Bodenstein bis 1945 als Residenz. Nach der Vertreibung der von Wintzingerode 1945, wurde die Burg geplündert und unschätzbare Kunstwerke gingen verloren. Danach erhielt die evangelische Kirche die Burg, und nutzte es als Müttererholungsheim. Nach der Wiedervereinigung wurde der gesamte Gebäudekomplex renoviert
In ca. 600 m Entfernung von der Burg Bodenstein befindet sich die Fürstengruft der Grafenfamilie von Bodenstein. Die Gruft wurde 1823 erbaut und 1924 fand sie letzte Beisetzung statt. Aufgrund der Luftzirkulation entsteht in der Gruft ein besonderes Klima, die Körper in den Steinsärgen werden mumifiziert. In den umliegenden Gräben wurde Bedienstete der Burg beigesetzt und gehören ebenfalls zur Familiengrabstätte der von Bodenstein.
BURG GLEICHENSTEIN
Die Burg Scharfenstein liegt oberhalb von Beuren und nicht weit von Kreuzebra und Kallmerode. Das genaue Erbauungsdatum der Burg kann nicht mehr ermittelt werden. Im 13. Jahrhundert gehörte die Burg dem Grafen von Gleichenstein und der Landgraf von Thüringen (Markgraf von Meißen) besitzt Lehensrechte, sie verzichten jedoch im Jahr 1287 auf alle Ansprüche an der Feste gegenüber Mainz. Der Erzbischof Gerhard II. erwirbt am 13. November 1294 die Burg Scharfenstein, den benachbarten Birkenstein und den Gleichenstein. Im Jahr 1431 brannte die gesamte Anlage ab, jedoch scheint sie 1448 wieder in den wichtigsten Teilen aufgebaut. Durch aufständische Bauern, unter der Führung von Thomas Müntzers und Heinrich Pfeifers, wird die Burg 1525 komplett zerstört. Bereits 7 Jahre später, 1532 ist die Burg in ihren heutigen Umfang als Wohn- und Wehrbau wieder erbaut. Der Wiedererbau erfolgte unter Friedrich von Wintzingerode. Im Jahr 1588 wird die Burg Amtshaus und Staatsgefängnis der Mainzer Kurfürsten. 1802 bzw. 1865 wird die Burg Scharfenstein Vorwerk der Domäne Reifenstein und später Sitz des Revierförsters. 1864 wir der baufällig gewordene Bergfried abgetragen. 1909 brannte die Vorburg durch einen Blitzschlag aus und in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde Vorburg als Ferienheim ausgebaut.

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Diese Seite wurde zuletzt am Donnerstag, 1. Januar 1970, um 01:00:00 Uhr aktualisiert.