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Zum Teil findet man sie auch noch heute in handgenähten Fetthäuten. Sind die Würste fertig gestopft werden sie in Lehmwurstkammern zum Trocknen an der Luft aufgehängt. Sie nennen sich dann Feldgieker, die etwas dickeren und Stracke die etwas dünneren. Der Feldgieker darf erst im neuen Jahr angeschnitten werden, wenn im Mai zum ersten Mal der Kuckuck gerufen hat. Zum Feldgieker gibt es hier und dort als Brotaufstrich, Schmand wie der Sauerrahm im Eichsfeld genannt wird. Das war früher aber die Ausnahme, denn meistens gab es ein Schmalzbrot dazu. Wie hat der Feldgieker seinen Namen erhalten? Hier gibt es zwei Varianten und vielleicht noch viele mehr. Zwei von ihnen sollen hier erzählt werden. Das einemal soll er aus dem Fenster der Wurstekammer „auf’s Feld giekt“ haben, und das anderemal soll er aufs Feld zur Brotzeit im Rucksack getragen wurden sein und so „auf’s Feld giekt“ haben. Wo er seinen Namen so richtig her hat, das weis woll keiner im Eichsfeld genau. Doch gibt es so manche Geschichte über den Feldgieker und der Stracken zu erzählen und wer dies hier liest wird sicherlich auch eine Geschichte dazu zu erzählen haben.
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Diese Seite wurde zuletzt am Donnerstag, 1. Januar 1970, um 01:00:00 Uhr aktualisiert.