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Geschichtliches über Zella
1632 wird u.a. Zella auf Anordnung des Herzog Christian von Braunschweig ausgeraubt, geplündert und niedergebrannt.
Zella gehörte aus pfarramtlicher Beziehung am Anfang nicht zu Helmsdorf. In dieser Zeit wurde Zella von den Lazariten von Breitenbich seelsorgerisch betreut und sie waren auch vermutlich in Zella ansässig, da aus einen kurmainzischen Bericht aus dem Jahr 1652 von einen ganz zerstörten Pfarrhaus die Rede ist. Nachdem der Or­den in Breitenbich aufgehoben wurde, wendete sich Zella an Helmsdorf. Der Helmsdorfer Pfarrer übernahm die Seelsorge von Zella und hielt an jeden zweiten Sonn- und Feiertag einen Gottesdienst in Zella ab. An den anderen Gottesdiensten mussten die Zellaner nach Helmsdorf gehen.

In der Zeit von 1662 bis 1686 gehörte Silberhausen und Zella zur Pfarrei Helmsdorf und die beiden Ortschaften erhielten an den Sonn- und Feiertagen abwechselnd Gottesdienste. Nach der Abtrennung von Silberhausen ist nicht bekannt, ob Zella gleich an allen Sonn- und Feiertagen Gottesdienste erhalten hat, denn der Helmsdörfer Pfarrer war dazu nicht verpflichtet.

Die Gemeinde Zella bietet Ende des 18. Jahrhunderts dem Helmsdörfer Pfarrer eine Entschädigung von 10 Reichstalern an, wenn dieser jeden Sonn- und Feiertag Gottesdienste in Zella abhält. Verursacht wurde dies vermutlich durch den in Zella geborenen Postmeister Nöring, der größere Geldgeschenke an die Gemeindekasse von Zella gemacht hatte.

1834 wurde zwischen Helmsdorf und Zella folgendes Abkommen getroffen:Jeder Einwohner in Zella, welcher zur österlichen Kommunion verpflichtet ist, muss jedes Jahr eine Metze Roggen und eine Metze Hafer zu Martini, sei es in natura oder in Geld entrichten.[1] .....mehr

[1] Aus der Chronik von Helmsdorf Seite 209

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Diese Seite wurde zuletzt am Donnerstag, 1. Januar 1970, um 01:00:00 Uhr aktualisiert.