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Dr. Hermann Iseke - Eichsfelder Gedichte - Eichsfelder Liedgut
Wenn man über Gedichte und Lieder vom Eichsfeld schreiben will kommt man an Dr. Hermann Iseke nicht vorbei.
Bei einer Auflistung von verschiedenen Eichsfelder Gedichten und Liedern, darf auch nicht eine Kurzbiographie von Dr. Hermann Iseke fehlen, dem Autor des Eichsfelder Gesang. Iseke wurde 1856 in Holungen im Eichsfeld geboren. In Heiligenstadt besuchte er die Volksschule und wurde von Andreas Raabe in Latein unterrichtet. Das Gymnasium besuchte er von 1867 bis 1873 in Heiligenstadt und Mühlhausen. Nach Abschluß des Gymnasiums mit bestandenen Abitur studierte er Rechtswissenschaften von 1873-1874 in Würzburg, in Leipzig von 1875-1876 und 1878 in Greifswald. Zum Dr. der Rechtswissenschaften promovierte er in Jena. Nach seiner Referendartätigkeit und erreichen des Doktortitels gab Dr. Hermann Iseke die juristische Praxis auf. Anschließend studierte er von 1879 bis 1880 in Münster Germanistik und Philosophie. Mit dem Theologiestudium begann er danach und wurde am 15. Juli 1883 in Eichstätt zum Priester geweiht. Seine Wirkungsstätten als Priester bzw. Militärgeistlicher führten ihn nach Dingelstädt, Wachstedt, Klüschen Hagis, Metz, Hannover, Mühlhausen, Kassel, Saarbrücken, sowie bei einer Strafexpedition nach China.
Im Jahre 1906 ging Iseke nochmals mit auf eine Expedition nach Afrika, von der er aber nicht mehr lebend zurückkehren sollte. Er starb am 14. Januar 1907 im Lazarett von Kalkfontheim. Sein Leichnam wurde nach Holungen, seinem Geburtsort überführt und neben der Holunger Kirche beigesetzt. Aus seiner Zeit in Wachstedt und Klüschen Hagis stammt der Ausspruch:
„Er büßte im Galopp und Trab die Sünden seiner Jugend ab!“ 
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Diese Seite wurde zuletzt am Donnerstag, 1. Januar 1970, um 01:00:00 Uhr aktualisiert.