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SCHLOSS GIEBOLDEHAUSEN
Bei Gieboldehausen handelt es sich vermutlich um eine alte germanische Siedlung, die nach der Teilung von Thüringen zu Sachsen kam. Das Reichsstift Quedlingburg soll den Ort 974 durch eine Schenkung von Otto II. erhalten haben. 29 Jahre später, taucht in einer Urkunde für den Erzbischof von Bremen der Name Gebehildehuson auf. Daraus kann man schließen, daß zu dieser Zeit eine größere Anlage, mit Turm­hügelburg, hier existierte.

Danach gelangte der Besitz in den Besitz der Welfenherzöge und wurde 1291 bei einen Kampf zwischen Heinrich von Braunschweig und dem Bischof von Hildesheim stark beschädigt. Der Erzbischof Heinrich III. von Mainz gelangte zwischen 1334 und 1342, durch Pfandschaft und Kauf, in Besitz der Re­gion. Daraus bildete er das Gericht Gieboldehausen und verpfändet es später an ei­nen Ritter von Kerstlingerode und nochmals später an die Herren von Bültzingsleben. Das damalige zweigeschossige Steinhaus wurde vermutlich auf den Trümmern der alten Burg gebaut, und diente als mainzische Grenzfeste gegen die Braun­schweiger Gebiete.


Die Herren von Minnigerode erwarben 1410 den adligen Sitz um ihn 1498 für 399 rheinische Gulden an den Erzbischof Berthold von Mainz als Burglehen zu verkaufen. Der Erzbischof von Mainz baute dann das Haus zu einem Schloss um, in dem er zwei Fachstockwerke und ein Dachstuhl aufsetzte und gleichzeitig diente es als kurmainlzisches Amtshaus von 1501-1530. Ein Eingang aus der Zeit Luthers, zu einer evangelischen Schlosskapelle, existiert heute noch. 1986 ging das Schloss in Besitz der Gemeinde Gieboldehausen über und dient jetzt zu kulturellen Zwecken.

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Diese Seite wurde zuletzt am Donnerstag, 1. Januar 1970, um 01:00:00 Uhr aktualisiert.